Stand: August 2026 · Eine echte Displaysperre schützt Gerätedaten, Konten und unterstützte Sicherungen. „Keine“ und „Wischen“ bieten keinen Schutz. Verwende mindestens eine starke PIN, ein komplexes Muster oder ein Passwort – Biometrie ergänzt diese Ersatzmethode, ersetzt sie aber nicht.
Soforthilfe: Sichere Displaysperre einrichten
- Öffne Einstellungen > Sicherheit beziehungsweise Sicherheit & Datenschutz > Geräteentsperrung.
- Tippe auf Displaysperre; der genaue Pfad variiert nach Hersteller.
- Wähle eine PIN mit mindestens sechs nicht leicht erratbaren Ziffern oder ein starkes Passwort.
- Bestätige die Sperre und merke dir die Ersatzmethode dauerhaft.
- Stelle eine kurze automatische Sperrzeit ein und teste Sperren sowie Entsperren.
- Prüfe, ob vertrauliche Benachrichtigungsinhalte auf dem Sperrbildschirm ausgeblendet werden sollen.
Nicht teilen: Verwende weder Geburtsdatum noch einfache Folgen wie 123456 und gib deine Geräte-PIN nicht an Anrufer, Chats oder angebliche Supportmitarbeiter weiter.
Welche Sperre passt?
- PIN: mindestens sechs Ziffern empfohlen; länger und zufällig ist besser.
- Passwort: kann den stärksten Schutz bieten, wenn es eindeutig und gut merkbar ist.
- Muster: keine einfache Form wählen und nicht von anderen beobachten lassen.
- Fingerabdruck/Gesicht: bequem, benötigt aber weiterhin PIN, Muster oder Passwort als Ersatz.
- Wischen/Keine: schützt Inhalte nicht.
Zusätzlicher Diebstahlschutz
Auf unterstützten Geräten findest du unter Einstellungen > Google > Alle Dienste > Diebstahlschutz Funktionen wie Diebstahl-Displaysperre, Offline-Gerätesperre und Sperren per Fernzugriff. Verfügbarkeit und Voraussetzungen hängen von Android-Version und Modell ab. Aktiviere nur Optionen, deren Wiederherstellungsweg du geprüft hast.
Biometrie richtig ergänzen
Richte zuerst die starke Ersatzmethode ein. Danach kannst du Fingerabdruck oder Gesichtserkennung ergänzen. Füge nur eigene biometrische Merkmale hinzu; jede registrierte Person kann je nach Gerät auch Freigaben bestätigen.