Stand: August 2026 · Google-Phishing imitiert Gmail, Drive, Fotos, YouTube oder eine Sicherheitswarnung, um Passwort, Bestätigungscode, Passkey-Freigabe oder Zahlungsdaten zu stehlen. Eine echt wirkende Absenderanzeige und ein Google-Logo beweisen nichts. Öffne die Google-Kontoseite selbst, statt einem Nachrichtenlink zu folgen.
Soforthilfe bei einer verdächtigen Google-Nachricht
- Nicht antworten, keinen Link öffnen, keinen Anhang laden und keinen QR-Code scannen.
- Prüfe Absenderadresse, Antwortadresse, Druck, ungewöhnliche Freigabe und das tatsächliche Linkziel – ohne es aufzurufen.
- Öffne selbst myaccount.google.com/notifications und kontrolliere, ob die angebliche Sicherheitsmeldung dort erscheint.
- Öffne Gmail am Computer, wähle bei der Nachricht das Dreipunkt-Menü neben „Antworten“ und dann „Phishing melden“.
- Bei Arbeits-/Schulkonto zusätzlich die interne IT/Sicherheitsstelle informieren und die Nachricht für deren Analyse nicht eigenmächtig endgültig löschen.
Google fragt nicht per E-Mail nach deinem Passwort. Gib Passwörter, Bestätigungscodes, Wiederherstellungscodes oder eine Passkey-/Anmeldebestätigung niemals an eine anfragende Person weiter.
Typische Google-Köder erkennen
- „Speicher voll“, „Konto wird heute gesperrt“ oder „ungewöhnliche Anmeldung“ mit dringendem Link.
- Gefälschte Drive-/Docs-Freigabe, Kalender-Einladung oder Kommentarbenachrichtigung.
- QR-Code zur angeblichen Anmeldung oder Umgehung einer Sicherheitsprüfung.
- Anruf oder Chat eines „Google-Supports“, der Fernzugriff, Geschenkkarten oder einen Bestätigungscode verlangt.
- Ähnlich geschriebene Domain, unerwartete Kurz-URL oder Loginseite außerhalb einer offiziellen Google-Domain.
Du hast geklickt, aber nichts eingegeben
- Tab schließen und keine Browserwarnung umgehen.
- Prüfen, ob eine Datei heruntergeladen oder Erweiterung/App installiert wurde; nichts öffnen.
- Browser, Betriebssystem und Schutzsoftware aktualisieren und einen Scan ausführen, wenn ein Download gestartet wurde.
- Google-Sicherheitscheck direkt öffnen und neue Geräte sowie sicherheitsrelevante Aktivität prüfen.
- Bei Firmenkonto oder ausgeführter Datei sofort IT/Sicherheitsstelle informieren.
Passwort, Code oder Freigabe wurde übermittelt
- Von einem vertrauenswürdigen Gerät direkt das Google-Passwort ändern; wiederverwendete Passwörter anderer Dienste ebenfalls ersetzen.
- Unbekannte Geräte/Sitzungen, Wiederherstellungsdaten und Drittanbieterzugriffe prüfen und entfernen.
- In Gmail Weiterleitungen, Filter, Delegierung, gesendete Nachrichten und Papierkorb kontrollieren.
- 2‑Faktor-Authentifizierung beziehungsweise Passkey prüfen; eine unerwartet bestätigte Anmeldung als kompromittiert behandeln.
- Bei Zahlungsdaten Bank/Kartenanbieter über die selbst gewählte offizielle Nummer kontaktieren.
Die allgemeinen Merkmale gefälschter Nachrichten stehen in E-Mail-Betrug erkennen. Diese Seite konzentriert sich auf Googles Prüf- und Meldewege.